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Gülle
Die Schweine- und
Rindergülle, wird am meisten transportiert und ausgebracht. Sie wird mit dem Güllenfass,
meist per Schleppschlauch und manchmal mit Prallteller – oder Werfer
ausgebracht. Ebenso wie Gülle wird auch Presswasser und Klärschlamm
ausgebracht, welches direkt von den Abwasser Reinigungsanlagen (ARA) abgeholt
wird. Von jeder Gülle muss ein Güllegehalt mit Lieferschein angegeben werden,
in welchem der Stikstoff und Phosphat anteil in der Gülle pro m3
gemessen wird, was dem gesamten Nährstoff für die Güllenbilanz beim Landwirt
wichtig ist. Der Gülleproduzent gibt eine Probe ins Labor zur Gehaltsbestimmung
in Auftrag. Das ist jedoch nur für Schweine- und Rindergülle nötig. Ganz neu
ist die Verwendung von Flüssigkalk, egal ob flüssig oder fest. Kalk ist für
die Böden sehr wichtig, denn der Regen und die Pflanzen entziehen dem Boden
nach und nach den Kalk. Besonders stark sind die Zuckerrüben und Rüben. Darum
sollte man dem Boden diesen Nährstoff wieder beigeben, weil der Boden sonst
versauert. Der Flüssigkalk fällt bei den Kieswerken als Abfall an und zwar
durch das Kieswaschen. Bei der Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben fällt
der Kalk in Pulverform ebenso als Abfallprodukt an. Den Kalk kann man mit dem
Schleppschlauch in flüssiger Form oder mit dem Universalstreuer in Pulverform
ausbringen.
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