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Geschichte:

Diese Chronik und Text wurde von Angelika Wittwer verfasst und geschrieben. Freundlicherweise stellt Angelika Wittwer diesen Text für die Webseite zur Verfügung.

Jeder fängt mal klein an, so war das auch hier. 1976 hat Willi Wittwer als Fahrer bei einem Landwirt angefangen, der mit einem einreihigem Häcksler für andere Landwirte den Mais gehäckselt hat. 1979 wurde dann der erste eigene einreihige Maishäcksler gekauft. Sein Vater hat ihm empfohlen einen eigenen einreihigen Häcksler auf eigene Rechnung zu kaufen, um selber für andere Landwirte zu häckseln. Der elterliche Hof war zu klein, darum beschloss er 1981 auswärts zusätzlich noch etwas zu verdienen. Daraufhin fand er eine Stelle bei Lutz Tiefenbohrungen in Müllheim. 1982 machte er die Lastwagenprüfung und arbeitete als Aushilfschauffeur. Das Geschäft mit dem einreihigem Häcksler stieg und so war die Nachfrage nach einer grösseren Maschine angebracht, welche die Grundauslastung von Mais und damals neu Gras und Stroh bewältigen konnte. Man traf sich dann also mit einem Landmaschinenhändler um nach einer geeigneten Maschine zu suchen. Das war nicht gerade einfach, da es in der Schweiz keine Selbsfahrende Occasionenhäcksler gab. Einen neuen konnte er sich nicht leisten. Man wurde auch fündig. Und so flog man 1983 nach Amsterdam/ Holland um sich selbstfahrenden Häcksler anzusehen. Er entschid sich für einen vierreihigen New  Holland 1895  mit  einem  Catapillermotor.  Man  kaufte  den  Häcksler  für Sfr. 90`000.-

1983 wurde dann mit dem Nachbarn Hanspeter Reusser, eine Häckselkette gegründet. Das brachte den Vorteil, dass man eine komplette Häckselkette anbieten konnte. Das heisst, man hatte einen eigenen Häcksler, ebenso wie Häckselwagen, ein Gebläse und ein Traktoren, der dazu benötigt wurden. Man konnte so vom Feld bis in den Silo oder die Grastrocknung alles reibungslos und an einem Stück erledigen.  Damit war man nicht auf andere Landwirte und deren Maschinen angewiesen. Das Geschäft lief gut und wuchs immer weiter. 1987 ist der Teilhaber der Häckselkette, Hanspeter Reusser aus beruflichen Gründen, ausgestiegen. Wir konnte von Herrn Reusser das Inventar, zwei Häckselwagen und ein Gebläse übernehmen. Da das Geschäft immer mehr Aufträge bekam, musste man die Kapazitäten vergrössern. Also wurde eine zweiter Häcksler angeschafft, um die Leistung zu steigern. Der Maschinenpark wuchs von Jahr zu Jahr. Jedes Jahr investierte man etwas Neues dazu. 1992 kaufte man einen neuen Häcksler. Mit einer damaligen Neuheit, einem sechsreihigen Maisgebiss. Von seinem Vater hat er auch einen Traktor mit Tandemkipper gemietet um alle Aufträge erledigen zu können. Zwischen 1992-1998 wurden die zwei Häcksler drei Mal umgetauscht, weil sie den Leistungsanforderungen nicht mehr gewachsen waren. Im Jahr 2000 wurde ein Jaguar 880 wegen technischer Probleme, gegen einen neuen CLAAS Jaguar 880 Achtreiher mit 500 Ps und einer Arbeitsbreite von 6 m getauscht, der bis jetzt noch in Betrieb ist. Ebenso wurde 2003 ein alter Häcksler gegen einen gebrauchten CLAAS Jaguar 860 Sechsreiher mit 440 Ps getauscht, der ebenfalls bis heute noch in Betrieb ist. 1990 übernahm Willi den elterlichen Hof und mit dem Hof auch einen Traktor, der 90 Ps hat und einem Tandemkipper. In den folgenden zwei Jahren kaufte er zusätzlich noch einen Fendt 308 und übernahm von dem Hof seiner Schwiegermutter einen Traktor mit 65 Ps und ein  Zweiachkipper. Den 65 Ps Deutz tauschte er dann aber gegen einen Fendt 304 mit 75 Ps, weil der Deutz zu klein war. Zwischen 1992 und 1993 wurde das Projekt Kenaf ausprobiert. Man hoffte eine Marktlücke zu finden für Mulchfolie die sich selber abbauen kann. Doch leider fand es keinen reissenden Absatz und darum wurde es eben wieder eingestellt. 1994 kam dann wieder etwas Neues auf den Markt und zwar war das Chinaschilf. Daraus machte man diverse Sachen wie z.B Teller, Autoisoliermatten, Blumentöpfe, Heiz- und Streumaterial. Die Swissair hatte auch Interesse daran und hatte zum ausprobieren Einwegteller und Geschirr bestellt, um die Sachen nach dem Gebrauch zu kompostieren. Leider musste dieses Projekt aus Kostengründen eingestellt werden. Die Rohmaterialkosten waren gegenüber Kunstsoff viel zu hoch. Im Jahre 1994 kam der erste Festangestellte, ein Mechaniker, in die Firma. Im Jahr 1997wurde dann eine Häckselkette Wittwer GmbH zu gegründet. 1998 wurde das erste grosse Güllenfass angeschafft, welches ein Fassungsvermögen von 10 m3 bot. Damit war der Baustein für die Güllerei gelegt worden und kurz darauf wurde ebenfalls der erste Schleppschlauchverteiler für die Ausbringung von Gülle und Klärschlamm angeschafft.  So wuchs zu der Maiserntetechnik auch noch das Güllengeschäft. Zusätzlich wurde zur Kapazitätssteigerung im Jahr 2000 ein grosser  dreiachs Güllentankwagen mit 19 m3. und ein neuer Traktor, der genügend kraft und gewicht für den Güllentank hatte, angeschafft. Nur ein Jahr später, 2001, wurde noch ein Güllentank mit 19 m3 Fassungsvermögen und ein grosser Fendt Traktor gekauft. Da das Geschäft immer umfangreicher wurde, wurde 2002 eine zweite 100% Stelle für einen Angestellter besetzt. 2003 wurde in Zusammenarbeit mit zwei Schweinezucht- und Mastbetrieben ein Rollomat entwickelt und gebaut. Diesen konnten sie einmieten. In diesem Jahr feierte die Häckselkette ihr 20 Jähriges Bestehen und lud die ganze Kundschaft, sowie alle Mitarbeiter und ehemaligen Mitarbeiter zu einem grossen Fest ein. 2004 musste man die landwirtschaftliche Milchproduktion aufgeben. Das Güllen boomte richtig, darum wurden zwischen 2004-2006 etliche Neuanschaffungen getätigt. Das beinhaltete, da man zu wenig Transportkapazitäten hatte, ein Transportfass mit 24 m3,  so wie eine Güllenverschlauchung mit 15 m Schleppschlauchverteiler.  Einen eigenen Rollomat für den man Bauteile kaufte und zusammenbauen liess. Die Landwirtschaftsbetriebe werden immer grösser und das Häckselgut wird auch immer über grössere Distanzen transportiert. So wurden zwei neue Häckselwagen mit einem Fassungsvermögen von 30 m3 angeschafft. Das Güllen ab Hof wurde immer mehr und die Nachfrage wuchs auch immer und stieg, so hat man die Anschaffung von einer Stationärenpumpanlege, das ist eine Schneckenpumpe mit einem Aufbaumotor und einer stationären Funksteuerung, in der Werkstatt selber zusammen gebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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